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Frauengesundheit & Hormone

 

Hormone bestimmen, wie wir uns fühlen, uns anpassen und gesund bleiben. Wenn Stress oder Umwelteinflüsse dieses System stören, können vielseitige Symptome und Unwohlsein entstehen. Ein genauer Blick auf die Biochemie stellt die Balance sanft wieder her und erleichtert die Übergänge des Lebens.

Schilddrüse

 

Die Schilddrüse steuert den Stoffwechsel und bestimmt, wie effektiv der Körper Energie erzeugt und Wärme reguliert. Frauen sind deutlich häufiger von Schilddrüsenproblemen betroffen als Männer. Das Spektrum reicht von leichten Funktionsstörungen bis hin zu Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto.

Gerät dieser innere Rhythmus ins Stocken, verlangsamen sich die Prozesse im Körper, was zu vielseitigen Symptomen führt.

Eine verlangsamte Schilddrüsenfunktion äußert sich häufig durch:

- Anhaltende Müdigkeit: Ein ständiges Erschöpfungsgefühl oder spürbarer Nebel im Kopf trotz ausreichend Schlaf.

- Kälteempfindlichkeit: Häufiges Frieren, besonders an Händen und Füßen.

- Träger Stoffwechsel: Hartnäckige Gewichtszunahme und eine langsame, träge Verdauung.

- Äußere Veränderungen: Zunehmend trockene Haut, brüchige Nägel oder dünner werdendes Haar.

Ganzheitliche Schilddrüsenpflege blickt über das Organ selbst hinaus. Für eine vollständige Unterstützung muss das gesamte System einbezogen werden. Dazu gehören die Regulierung der Stressreaktion, die Optimierung der Darm und Lebergesundheit sowie eine gezielte Nährstoffzufuhr.

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PMOS / PCOS

 

Das Polyendokrine Metabolische Ovarsyndrom (PMOS), früher als PCOS bezeichnet, ist eine komplexe hormonelle und metabolische Störung des gesamten Körpers und kein reines Problem der Eierstöcke. Die Hauptursachen sind eine zugrunde liegende Insulinresistenz und erhöhte männliche Hormone (Androgene), die die natürlichen Kommunikationswege des Körpers stören. 

Die Störung dieser Stoffwechsel und Hormonwege äußert sich häufig durch:

- Unregelmäßige Zyklen: Ausbleibende, unvorhersehbare Perioden, oft begleitet von ausbleibenden Eisprüngen

- Haut und Haarveränderungen: Zystische Akne, verstärkte Körperbehaarung oder Haarausfall am Oberkopf

- Stoffwechselveränderungen: Hartnäckige Gewichtszunahme, Heißhunger und Blutzuckerschwankungen

- Energieeinbrüche: Nebel im Kopf und Müdigkeit durch Blutzuckerachterbahnen

Ein effektiver Ansatz setzt an den Grundursachen an, statt nur Symptome zu überdecken. Die Stabilisierung des Blutzuckers, die Unterstützung der Leberentgiftung und eine entzündungshemmende Ernährung sind Grundbausteine der Therapie.

Prämenopause, Perimenopause & Menopause

 

Die Wechseljahre sind eine tiefgreifende biologische Neuausrichtung und keine Krankheit, die es zu heilen gilt. Bereits ab Mitte 30 beginnen in der Prä und Perimenopause Progesteron und Östrogen unvorhersehbar zu schwanken, bevor sie sich auf einem neuen Niveau einpendeln. Wie reibungslos der Körper diesen Übergang meistert, hängt vor allem von der persönlichen Stressbelastung und der Stoffwechselresilienz ab.

Während dieser hormonellen Umstellung zeigen sich häufig folgende Symptome:

- Temperaturschwankungen: Hitzewallungen und (nächtliche) Schweißausbrüche

- Kognitive und emotionale Veränderungen: Nebel im Kopf, Vergesslichkeit, verstärkte Ängste oder Reizbarkeit.

- Schlafstörungen: Probleme beim Ein oder Durchschlafen sowie Erschöpfung am Morgen.

- Körperliche Veränderungen: Gewichtszunahme an Bauch und Hüfte, Gelenksteifigkeit, trockene Haut

Eine effektive Unterstützung erfordert den Blick auf das Ganze. Wohlbefinden und langfristige Vitalität entstehen durch die Entlastung der Nebennieren, welche die Hormonproduktion teilweise übernehmen, die Förderung der Leberentgiftung sowie eine gezielte Ernährung zum Schutz von Knochen, Gehirn und Herz Kreislauf System.

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Schale mit weißen Pillen

HPU - Hämopyrrollaktamurie

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HPU ist eine Stoffwechselstörung, bei der der Körper ein Übermaß an biochemischen Stoffen, den sogenannten Pyrrolen, produziert. Um diese Stoffe sicher auszuscheiden, muss der Körper sie an Zink und Vitamin B6 binden, bevor sie über den Urin abgegeben werden können. Dieser Prozess führt zu einem chronischen internen Mangel, da diese Nährstoffe ständig verbraucht werden, um die Abfallstoffe aus dem System zu leiten. Dieser Mangel an essenziellen Nährstoffen kann den Stoffwechsel stören und zu einer Vielzahl von körperlichen und psychischen Symptomen führen, darunter:

- Mentales Wohlbefinden: Starke Angstzustände, Depressionen, Schwierigkeiten bei Stressbewältigung, ect.

- Körperliche Vitalität: Chronische Erschöpfung, Koordinationsstörungen und Schlafstörungen.

- Kognitive Funktion: „Brain Fog“ (Gehirnnebel) und Konzentrationsschwierigkeiten.

- Verdauung: Allgemeine Darmbeschwerden oder Nahurngsmittelunvertäglichkeiten

 

Diese Stoffwechselstörung umfasst eine große Bandbreite an Symptomen. Man muss nicht jedes Symptom aufweisen, um betroffen zu sein. Jeder Mensch reagiert individuell auf den zugrunde liegenden Nährstoffmangel.

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